Freitag, 5. November 2004

Unmoralisches Angebot

Der Raiffeisen-Verband meldet Interesse an, ein Krankenhaus zu leiten. Na bumm - und ich dachte immer, dass Krankenhäuser nicht wirtschaftlich arbeiten können.

Was wird passieren im "Kranken-Lagerhaus"?
  • Alle Putzfrauen werden entlassen (das ist immer gut für den Aktienkurs)!
  • Das neue Management wird um einen PR-Vorstand, eine Controlling-Vorstand, einen High-Educated-Human-Ressources Vorstand, Low-Educated-Human-Ressources Vorstand, einen Vorstand für Allfälliges, einen Vorstand für Vertretungsfragen, einen Vorstand für Lobbying und einen für New Public Management aufgestockt!
  • Alle neuen Vorstände rekrutieren sich aus Ex-Politikern (Tierärzte, Juristen, Marketingabgängern und Politwissenschaftern)
  • Aufgrund der schlechten Ertragslage (hat nix mit den Vorstandsgehältern zu tun) muß das Pflegepersonal in Zukunft 50 Std / Woche arbeiten und bekommt (wie sozial) dafür KEINE Abschläge (is doch super oder?)
  • Assinstenzärzte werden gegen arbeitslose Ärzte aus dem Osten ausgetauscht (gegen die Globalisierung kann man sich einfach nicht schützen).
  • Das übrig gebliebene Pflegepersonal wird entlassen und ebenfalls gegen Personal aus Billiglohnländern getauscht.
  • Der Aktienkurs wird steigen.
  • Aufgrund dieses Erfolges bekommen die Vorstände und Manager eine Prämie.
  • Die Prämie errechnet sich aus den eingesparten Personalkosten.
  • Das arbeitslose Pflegepersonal erhöht die Arbeitslosenquote nicht, da eine Gesetzesänderung sie zu sozialer Arbeit in Altersheimen der Raika-Group verpflichtet.
  • Nicht - Zusatz - Versicherte bekommen einen eigenen Eingang im Raika-Health-Tempel.
  • Die Abteilung für platische Chirurgie ersetzt die geriatrische Abteilung aufgrund schlechterer Kosten/Nutzen-Rechnung.
  • Die Schüssel/Khol-Brüder sprechen von erfolgreicher Privatisierung.
  • KHG parkt seine Provisionen für den Verkauf bei Beratungsfirmen die Ihn NACH seiner politischen Karriere "engagieren".
  • Und ALLE sind HAPPY
jS

Donnerstag, 4. November 2004

Amerikanische Verhältnisse

Immer wenn ich "meine" Bildungsministerin sehe, fallen ihr seltsame Sachen aus dem Mund.

Unter anderem predigt sie (die selbst keine Uni besucht hat) von der Notwendigkeit der Elite-Universitäten. Als Vorbilder nennt man (oder Frau) dann Havard, Yale & Co.

Diese Universitäten spucken die amerikanische Elite aus. Wer aber zählt zu dieser Elite. Nicht nur der viel hofierte John F. Kerry - nein - auch der Säufer und Pleitier George W. Bush.
Dass George W. Bush nicht zur geistigen Elite seines Landes gehört muß wohl niemandem erläutert werden.

Was stimmt also jetzt Frau Minister? Wofür benötigen wir die Elite-Unis? Damit die Söhne und Töchter der bürgerlichen Elite ihre Jobaussichten verbessern oder damit es eine bessere Ausbildung für die Studenten gibt?

jS

p.s. die Frage ist selbstverständlich rein rhetorischer Art

Mittwoch, 3. November 2004

Ami-Bashing

Amerika hat gewählt - auch wenn der Ausgang offz. noch fraglich ist, wird Bush zu 95 % im Amt bleiben.

Was bedeutet das für Europa?
  • Deutschland und Frankreich werden aufatmen, da sie keine Soldaten in den Irak schicken müssen.
  • Europa kann weiter die Probleme vor der eigenen Haustüre liegenlassen, da die ganze Welt auf den dummen George schaut.
  • Russland freut sich besonders, da es 1. weiter in Tschetschenien tun kann was es will und 2. durch Bush noch näher an Europa rankommt.
  • 75 % Der Österreicher werden sich in den nächsten Tagen daran delektieren wie dämlich die Amis doch sind, vergessen aber dass sie selbst vor kurzem eine ähnliche Wahl getroffen haben.
jS

Dienstag, 2. November 2004

Gott sei bei uns!

Als Fan von George W. Bush wird der Wolfi heut sicher fest beten gehen und auf Gott vertrauen!

Immerhin hat er seinen Schoßhund Lopatka nach NY zum Wahlkampfauftakt von Geroge W. geschickt um ihn zu unterstützen.

Ich verstehe das auch absolut - denn beide lieben Orwells Ideen zur totalen Macht über die Demokratie!

Der Rest der Welt "rockt against Bush"!

jS

Montag, 1. November 2004

Countdowd T - 1

Morgen ist es soweit - die Welt blickt gebannt auf Amerikas Gottesstaat - im "land of the free" wird am 2. 11.2004 gewählt.

Freilich - so frei sind die Amerikaner nicht - 7 Prozent der amerikanischen Wirtschaft gehört den Saudis. Vorbestrafte Amerikaner dürfen NICHT wählen (Steuerflüchtlinge die ihre Betriebe sehr patriotisch auf diversen Karibik-Inseln ansiedeln dürfen hingegen selbstverständlich wählen). Getreu nach dem Motto von: Bush jr.:
Ich bin hier unter den reichsten der Reichen. Einige nennen euch Elite - für mich seid ihr die Basis
Prost

jS

Wer profitiert?

Loki's Visionen

News of the Freak

Ode an den großen Bruder
Großer Bruder, du bist immer da. Großer Bruder, Jahr...
Loki777 - 29. Jul, 17:32

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